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Genna Weidlich geboren in England, lebt sie heute mit ihrer Familie in Moosach und bezeichnet den Ort ganz selbstverständlich als ihr Zuhause.
Laurenz Wagner
INTERVIEW
Frau Weidlich, Sie sind nicht in Moosach geboren. Wann ist Moosach für Sie zur Heimat geworden?
Heimat ist für mich nicht der Geburtsort, sondern der Ort, an dem man sich angekommen fühlt. Das ist seit 14 Jahren Moosach. Wir leben hier als Großfamilie, ich arbeite teilweise im Home Office und bin dadurch tagsüber oft im Dorf unterwegs. Man kennt die Wege, trifft Menschen, kommt ins Gespräch, das schafft Verbundenheit.
Wie erleben Sie den Alltag in Moosach?
Sehr lebendig und gleichzeitig überschaubar. Gerade wenn ich im Home Office arbeite, nehme ich das Dorfleben sehr intensiv wahr. Ob beim Einkaufen, auf dem Weg zur Schuleoder bei kurzen Gesprächen zwischendurch an meinem Büro. Moosach ist kein anonymer Ort, sondern eine funktionierende Gemeinschaft.
Sie engagieren sich im Elternbeirat der Schule. Was hat Sie dazu bewegt?
Als Mutter ist mir wichtig, dass Kinder gute Rahmenbedingungen haben. Im Elternbeirat kann man sich einbringen, zuhören und unterstützen. Es geht nicht darum, Forderungen zu stellen, sondern gemeinsam Lösungen zu finden und den Alltag in der Schule positiv mitzugestalten.
Inklusion ist für Sie ein zentrales Thema. Warum?
Mein Schwiegervater ist sehbehindert und lebt ebenfalls in Moosach. Dadurch wird einem sehr konkret bewusst, wo Barrieren im Alltag auf Gehwegen, bei Beschilderungen oder in öffentlichen Bereichen entstehen. Inklusion ist kein abstrakter Begriff, sondern betrifft reale Menschen. Mir ist wichtig, dass alle in der Gemeinde gut und selbstständig am Leben teilnehmen können.
Was bedeutet Lebensqualität für Sie in einer Gemeinde?
Lebensqualität entsteht, wenn man mitdenkt: Kinder, ältere Menschen, Menschen mit Einschränkungen. Wenn man sich gegenseitig unterstützt und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Ich möchte gerne meinen Teil dazu beitragen, dass Moosach so ein schöner Ort bleibt.
„Lebensqualität entsteht dort, wo für alle mitgedacht wird“